MOSKAU, 24. - 26. JUNI 2013

I. Kongress des Deutsch-Russischen Sozialforums

"HERAUSFORDERUNG INKLUSION"

Die Ratifizierung der UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichtet sowohl den deutschen als auch den russischen Staat, auf allen Ebenen ein inklusives Bildungswesen zu installieren und durchzuführen. Diese Aufgabe bedeutet nicht weniger als eine grundlegende Transformation des bestehenden Bildungswesens.

Der fachwissenschaftliche Diskurs zum Themenbereich Inklusion wird vielschichtig geführt und berührt grundlegende soziale und methodische Prinzipien. Konkrete Versuche der Umsetzung von Inklusion im Bildungsbereich (Art. 24 UN-BRK) werden unterstützt und begleitet von der pädagogischen Forschung und der praxisbezogenen Lehre und dienen der Entwicklung einer Allgemeinen Inklusiven Pädagogik. Die Teilnehmer des Kongresses werden drei Tage lang Lösungswege für aktuelle Probleme erörtern und versuchen, gemeinsame Fragen zur Gesamtthematik zu formulieren, die Untersuchungsgegenstand zukünftiger Veranstaltungen sein werden.

Die hauptsächlichen Themengebiete des Kongresses sind:

  • Inklusion als soziale Konzeption: methodische und philosophisch-kulturelle Grundlagen;
  • Inklusion als Prozess: Evolution, historische Entwicklung, Entwicklung einer humanistischen Weltanschauung, Strategien für die Umsetzung, Entwicklungsprinzipien;
  • pädagogische Methodik: praktische Umsetzung der Prinzipien der Inklusion.

Vorträge, Workshops

 

Co-Veranstalter

Moskauer Staatliche Humanwissenschaftliche Scholochow-Universität, Fakultät für Sonderpädagogik;
Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität (Mannheim)

Schirmherren

Franz Thönnes, Mitglied des Bundestages

Oleg Smolin, Abgeordneter des Russischen Staatsduma

Teilnehmer des Kongresses

  • Spezialisten aus den Bereichen Sonderpädagogik, inklusive und allgemeine Bildung (Wissenschaftlicher, Pädagogen, Sonderpädagogen, Psychologen, Organisatoren und Leiter u.a.);
  • Vertreter nichtstaatlicher Organisationen, die in den Bereichen Bildung, soziokulturelle Rehabilitation und pädagogische Förderung von Menschen mit Behinderungen tätig sind;
  • Menschen mit Behinderungen;
  • Eltern von Kindern mit Behinderungen;
  • Mitarbeiter staatlicher Dienste, die Menschen mit Behinderungen fördern;
  • Fachstudenten.

Sprachen des Kongresses: Deutsch und Russisch (mit Simultanübersetzung).

Arbeitsformen:

  • Vorträge und Diskussionen im Plenum;
  • Workshops;
  • Sektionssitzungen;
  • Podiumsdiskussion;
  • Ausstellung erfolgreicher inklusiver Projekte;
  • Verkaufsausstellung von Fachliteratur.

Anmeldung:

 
 

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